
Wie man Außenheizgeräte wirklich „intelligent“ macht
Wenn Sie schon einmal versucht haben, einen Balkon Mitte November zu erwärmen, kennen Sie die Schwierigkeiten. Es ist sinnlos, die Luft draußen zu erwärmen – der Wind trägt die Wärme einfach weg. Deshalb nutzen wir Infrarot-Heizungen. Diese heizen nicht die Luft, sondern strahlen die Wärme direkt auf Sie und Ihre Gäste ab. Es fühlt sich an, als stünde man an einem sonnigen Ort an einem kalten Tag.
Doch jedes Mal einen manuellen Schalter betätigen zu müssen, wenn man nach draußen geht, ist lästig. Hier kommt die Technologie des „Smart Homes“ ins Spiel.
Die notwendige Ausrüstung
Um ein leistungsstarkes Heizgerät mit dem Handy zu verbinden, braucht man eine Brücke – im Grunde genommen einen intelligenten Schalter. Dieser befindet sich in einer wasserdichten Box (mit IP65-Zertifizierung), damit etwas Regen die Elektronik nicht beschädigt.
Die Einrichtung ist ziemlich einfach: Das Heizgerät wird über Wi-Fi, Zigbee oder Matter mit dem Hub verbunden. Wenn man also in der App den „Wintermodus“ auswählt, instruiert der Hub den intelligenten Schalter, den Stromfluss zu stoppen.
Und das Beste daran: Man muss nicht warten, bis die Heizung richtig warm wird. Es funktioniert sofort – man drückt einfach auf den Knopf und schon ist man warm.
Achtung: Die Stromverbrauch
Diese Heizgeräte verbrauchen viel Energie. Ein paar 2000-Watt-Leuchten allein ziehen bereits einen enormen Strombedarf. Wenn man zu viele dieser Geräte auf derselben Leitung anschließt, kann das zum Ausfall des Sicherheitsschalters führen – oder schlimmer noch, die Kontakte des Schalters können zerstört werden. Das lohnt sich nicht. Ich empfehle immer, für die Außenheizungen eigene Leitungen zu verwenden. Das kostet zwar etwas mehr Arbeit, aber es erspart später Probleme.
Warum man trotzdem einen „einfachen“ Schalter benötigt
Ich liebe Automatisierungen – aber ich vertraue der Software nicht vollständig. Smarte Apps sind zwar praktisch, doch sie können auch Fehler machen. Deshalb installieren wir weiterhin physische Sicherheitsschalter. Falls ein Sensor versagt und die Heizung zu lange eingeschaltet bleibt – etwa in der Nähe eines Holzbodens oder einer Vorhangstange – muss die Hardware in der Lage sein, sofort den Stromfluss zu unterbrechen. Die Software sorgt für Komfort – doch die physischen Sicherheitsschalter verhindern, dass das Haus abbrennt. So einfach ist das.